Angriff der Reptilien auf Moskau

von Andreas Haupt Mit der Neuübersetzung des erstmals vor bereits 90 Jahren erschienen Kurzromans „Die verfluchten Eier“ des russischen Jahrhundertautors Michail Bulgakow leistet der Galiani Verlag einen weiteren bemerkenswerten Beitrag zum Jahr der russischen Sprache und Literatur in Deutschland. Und wieder ist es dem Übersetzer Alexander Nitzberg hervorragend gelungen, den gesamten Reichtum der Sprache Bulgakows




Weihnachtliche Mordsgaudi verdorben

von Pieter Potgieter Nein, was sind die Nordkoreaner doch für Sensibelchen. So was! Da dreht Sony einen supertollen Lustspielfilm, in dessen Verlauf – als allerulkigster Höhepunkt quasi – der verehrte Führer aller Nordkoreaner von Journalisten im CIA-Auftrag um die Ecke gebracht wird, und es hat sich bis heute nicht ein einziges Kino aus Phöngjang bereit



Ukraine-Wahlen und das Tauziehen zwischen Ost und West

von Ralf Richter Es gab Wahlen in der Ukraine. Wieder einmal. Dieses Mal im Osten. Der Westen und Kiew tobten: Unrechtmäßíg und nicht akzeptabel! Die russische Minderheit, die im Gebiet um Donezk und Lugansk die Mehrheit der Wahlbevölkerung stellt, hält mit ihren „Volksrepubliken“ dagegen: „Entscheidend ist, dass Russland die Wahlen anerkennt.“ Psychologische Kriegsführung beginnt mit




PEGIDA oder: Wer ist das Volk?

von Pieter Potgieter 15.000 Demonstranten stellten sich am Montag, dem 15. Dezember hinter das PEGIDA-Banner. Es war die neunte Demo dieser Art und noch nie waren so viele Leute da und erstmalig in „beobachtender Mission“ sah man den Chef der AfD aus Brandenburg an der Elbe. Der Mann berichtete danach über das Ereignis wie ein



„Mehr Schweiz wagen“ – Gespräch in der Rosa-Luxemburg-Stiftung

von René Lindenau Wenn über soziale Netzwerke zu einer Veranstaltung mit dem Botschafter der Schweiz eingeladen wird, dann ist das schon ein Antrieb, zu kommen, zumal Dagmar Enkelmann einlud. Die Hoffnung auf einen interessanten und lehrreichen Dialog der beiden an diesem 11. November 2014 fand ich bestätigt. Manches hatten sie einander zu sagen, dennoch war




Von Wölfen, Hündchen und Drachen.

von Peter Porsch Man weiß ja nicht, warum und mit welcher Absicht Väter und Mütter die Vornamen ihrer Kinder auswählen. Der Gründe gibt es sicher viele, von Familientraditionen über Wohlklang im Verein mit dem Nachnamen bis hin zur Hoffnung, der Name könnte ein Vorzeichen abgeben für das Leben, das Leben in seinem Verlauf prägen. „Nomen




Vor Madrid auf Barrikaden

Über europäischen Regio-Nationalismus und die Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien von Tilman Loos Obgleich die Dinge im Spanischen Bürgerkrieg in Katalonien doch etwas anders lagen als im Rest des republikanischen Teils Spaniens, kämpften auch die katalanischen Anarchisten für eine gemeinsame spanische Republik. Obwohl George Orwells Buch „Mein Katalonien“ heißt, berichtet er in der ersten Hälfte seines Werkes




Wer bin ich, Herr Biermann? – 25 Jahre Mauerfall

von Susanna Karawanskij Es ist der 7. November und im Deutschen Bundestag wurde zum Thema 25 Jahre Mauerfall Wolf Biermann eingeladen. Die Medien sind schon ganz voll von Biermanns Auftritt im Bundestag und ich will mich den Be(Wertungen) weder anschließen oder gar eine eigene abgeben, nur meine Gefühle beschreiben, die ich dabei hatte. Ich kenne




Flüchtlinge willkommen! – nicht nur in Zwickau

Zum Straßen- und Familienfest waren zahlreiche Gäste erschienen, darunter Alt-OB Rainer Eichhorn (CDU), MdB Jörn Wunderlich, die Fraktionsvorsitzende im Zwickauer Stadtrat Ute Brückner (beide DIE LINKE) und Wolfgang Steinforth, Ex-Stadtrat (SPD). Doch nicht nur aus Zwickau auch aus dem Osten Sachsens war Besuch gekommen. Mit Sven Scheidemantel, Mitglied im Bautzener Kreistag, sprach Simone Hock, LAG




Welcome refugees – Flüchtlinge willkommen!

von Simone Hock, Rote Reporter Vor einigen Monaten wurden die ersten 100 Flüchtlinge, vorwiegend Familien, in Wohnungen in Zwickau-Neuplanitz untergebracht. In einer ersten BürgerInnenversammlung eskalierten der Zorn über die Informationspolitik der Verantwortlichen und die Angst vor den Fremden. In den folgenden Wochen zeigte sich jedoch, dass es in der Zwickauer Bevölkerung auch großes Mitgefühl und