Wenn Genscher sieht, was Du nicht siehst …

von Peter Porsch Alle kennen das Spiel: „Ich seh‘, ich seh‘, was Du nicht siehst und das ist …“ Ein ehrliches Spiel, muss man doch am Ende den Gegenstand nennen, der die gefragte Farbe hat. Eine gar nicht so ehrliche Abart dieses Spiels findet sich im ebenso bekannten und oft strapazierten Märchen „Des Kaisers neue




Rot-Rot-Grün im Dresdner Stadtrat?

von Tilo Kießling Die Kommunalwahl am 25. Mai hat für die Stadt Dresden ein Ergebnis gebracht, das so von kaum jemandem prognostiziert wurde. Zwar rechneten wir selbst durchaus mit einem Stimmengewinn, denn fünf Jahre kontinuierliche und weitgehend fehlerfreie Arbeit der Stadtratsfraktion sowie ein glänzend gewonnener Bürgerentscheid mussten sich auswirken. Wir gewannen somit fast 5 %




Die neue linke Fraktion im Europaparlament

von Cornelia Ernst Noch steht der Name der neuen linken Fraktion nicht fest, aber sie steht. Deutlich gestärkt, von 35 auf 52 Mitglieder, ist sie größer als die Fraktion Grüne/EFA, und sie ist zu 50 % mit Frauen besetzt! Die große Freude darüber darf uns nicht täuschen, denn die größten Gewinner der Europawahlen sind Rechtspopulisten




„Das ist Verschwendung im großen Stil“ – Gespräch über den Etat des Verteidigungsministeriums

Michael, Du bist für DIE LINKE Mitglied im Haushaltsausschuss und dort unter anderem für das Verteidigungsministerium zuständig. In der abschließenden Debatte zum Bundeshaushalt 2014 hast Du direkt auf Ministerin von der Leyen geantwortet. Wie kritisiert man einen Haushalt, den DIE LINKE grundsätzlich kritisch sieht? Grundsätzlich und konkret. Natürlich haben wir fundamentale Kritik, ob beim Thema




Nichts als Natur auf unseren Feldern!

von Kathrin Kagelmann Nach Berlin heißt es nun auch in Dresden am 5. Juli: „Wir haben es satt“. Die LINKE Sachsen unterstützt den Aufruf des Aktionsbündnisses „Meine Landwirtschaft Sachsen“ zur Umkehr in der Agrarpolitik. Eine andere Landwirtschaft meint viel – einen sorgsamen Umgang mit Lebensmitteln, eine artgerechte Nutztierhaltung, das Ende einer chemielastigen Landwirtschaft, Ernährungssouveränität, eine




Ludwig Renns Soldaten-Roman „Krieg“: aktuell wie nie

von Ralf Richter Es wird viel geschossen in diesen Tagen. Nahezu wöchentlich wechselte in letzter Zeit das Feindbild. Mussten wir nicht vorgestern alle gegen Assad sein, so hieß es gestern „Putin, Du alter Schuft“, aber der hatte dann auch gleich abgewirtschaftet. Nun ist isi-pisi, pardon, ISIS der neue Feind – man kommt bald nicht mehr




Für immer 600? – das Pfingstcamp 2014

von Tilman LoosEs ist schon fast beängstigend: Letztes Jahr nahmen mit über 540 Personen so viele Menschen wie nie am Pfingstcamp der linksjugend ['solid] Sachsen teil. In diesem Jahr gab es nach derzeitigem Auswertungsstand sogar 612 Teilnehmer_innen bei der viertägigen Veranstaltung. Seit 2012 hüpft das Pfingstcamp damit von Rekord zu Rekord. Neben den Bungalows war




Endlich: Der Mindestlohn kommt. Aber das reicht nicht!

von Sabine Zimmermann Der gesetzliche Mindestlohn kommt und das ist gut so. In Deutschland wurde ein Niedriglohnsektor etabliert, der europaweit seinesgleichen sucht. Und trotzdem haben sich SPD und Grüne, zuletzt noch die Union, lange Zeit gegen den Mindestlohn gewehrt. Dass der Mindestlohn kommt, ist der Verdienst von hunderttausenden, ja Millionen Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern vor allem




Sächsisches Demokratie(un)verständnis – Blockadeprozess gegen Falk Neubert

von Sabine Pester Am 19. Februar 2011 demonstrierten zehntausende Menschen in Dresden gegen den Missbrauch des Gedenkens durch die Nazis. Anschließend überzog die Staatsanwaltschaft Dresden hunderte friedlicher Demonstranten mit Ermittlungsverfahren. Auch gegen Falk Neubert, Landtagsabgeordneter der LINKEN im Sächsischen Landtag, wurde ein Verfahren wegen angeblicher „Störung von Versammlungen und Aufzügen” eingeleitet und seine Immunität aufgehoben.




Aufrüstung für den BND?

von Gregor HenkelWas den Bundesnachrichtendienst (BND) von vielen anderen Institutionen unterscheidet, ist der Fakt, dass sein neues Domizil in Berlin wohl fristgemäß fertiggestellt wird. Der BND zieht nach Berlin, lässt aber wenigstens 1000 Mitarbeiter in Pullach, auch nach dem Umzug. Palmen aus Metall zieren die Baustelle, Kunst am Bau nennt man das und bietet so